Etwas unausgeschlafen, aber unwiderruflich wach, schaue ich hinaus in das Grau dieses Sonntags. Ein Kaffee muss gleich her und wenn ich mich in meiner (noch) Wohnung umschaue, wirkt es langsamer leerer. Tische und Stühle wurden verkauft und abgeholt und schon in vier Tagen geht es mit dem ersten Teil meiner Sachen auf nach Dresden. Nicht leicht zu entscheiden, was man dort sofort braucht und was dann noch hier. Noch einmal ein Monat voller hin- und herreisen, Bahncard machts möglich.
Am Donnerstag also wird Patti vor der Türe stehen, Auto wird vollgepackt und es geht zurück. Freitag dann früh Wohnungsübergabe, danach in die Kanzlei einige wichtige Gespräche führen und dann gehts zu Ikea Möbel kaufen. Samstag dann Möbel aufbauen und Sonntag oder ggf. Montag zurück.
Im Moment schwebt noch gestrige Abend in meinem Kopf. Meine Cousine hatte nach Friedrichshain geladen und viele, viel waren gekommen. Ein spanischer Abend voller Leckereien und vielen Gesprächen, vor allem aber ein sehr intersssnater Vortrag in Wort, Bild und Musik über den Pilgerweg nach Spanien. Die Bilder und Erzählungen waren so eindringlich, dass sich bei vielen die Frage stellte, ob man selbst diesen weg gehen würde.










