Frau Flinkwert hofft noch auf ein Wunder und auch viele andere können sich noch nicht richtig vorstellen, dass ab Montag dann gar nichts mehr in der Stadt gehen soll. Irgendwie denke ich im Moment auch noch positiv und glaube daran, dass sich beide Seiten von ihren starren Erwartungshaltungen lösen und sich aufeinander zubewegen. Sollte dies nicht der Fall sein, wird uns schon bald nach dem Verkehrschaos wohl das nächste Ärgernis ins haus stehen. Bislang gab es bei der Müllabfuhr lediglich einen kurzen, kaum bemerkbaren Warnstreik, doch auch das könnte sich bald ändern.

Heute sind jedoch erst einmal die Lehrer dran. Zumindest die angestellten Lehrer und die Schulen haben die Verpflichtung den Betrieb aufrecht zu erhalten, was eine Mehrbelastung für alle anderen bedeutet. Berlin wird zur "Strike-City ", schreibt der Hauptstadtblog und zeigt erste Symptome auf.

Tiefensee trifft sich mit der GDL und will wohl die Notbremse ziehen, doch ohne den Bahnvorstand mit einzubeziehen, wird es wohl schwer werden in solchen Gesprächen.

Politiker tun sich dieser Tage schwer mit dem Thema Streik. Besonders der Berliner Senat setzt aufs Aussitzen und Abwarten. Handlungsbedarf sieht man dort anscheinend nicht, die dicken Dienstwagen rollen ja noch...